Jugendwohnen bietet mehr als nur Wohnraum: Junge Menschen finden hier ein sicheres Zuhause auf Zeit, Gemeinschaft mit anderen jungen Erwachsenen sowie pädagogische Begleitung und Unterstützung im Alltag. Neben möblierten Zimmern stehen Gemeinschaftsräume, Freizeitangebote sowie pädagogische Ansprechpersonen für persönliche, schulische oder berufliche Fragen zur Verfügung. Die Häuser sind grundsätzlich offen für junge Menschen unabhängig von Herkunft, Nationalität oder Religion.
Jugendwohnen unterstützt junge Menschen, die aufgrund ihrer Ausbildung, schulischen Bildung, beruflichen Orientierung oder aus persönlichen Gründen nicht mehr im Elternhaus leben können oder wollen.
Das Angebot richtet sich insbesondere an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren und ist und ist eine Leistung der Jugendsozialarbeit nach § 13, Abs. 3 SGB VIII. Ziel ist es, junge Menschen auf ihrem Weg in Ausbildung, Beruf und ein selbstständiges Leben zu unterstützen.
Im Erzbistum Köln gibt es mehrere katholische Jugendwohneinrichtungen mit insgesamt über 500 Wohnplätzen für junge Menschen in Köln, Düsseldorf, Leverkusen und Umgebung. Die Einrichtungen unterscheiden sich in Größe, Lage und Angebot, verfolgen jedoch ein gemeinsames Ziel: Jungen Menschen gute Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Start in Ausbildung und Beruf zu bieten sowie ihre persönliche Not aufzufangen.
